Jakchos

Jakchos bezieht sich auf den Demeter-Mysterienort Eleusis, nahe von Athen. Im Innersten des Mysteriums traf der Schüler auf Persephone, die Tochter der Demeter, mit dem Jakchoskind.
In diesem Gott erblickte der Mysterienschüler den kommenden und werdenden Gott, das Zukünftige und das Erneuernde.

Der Glaube an die Erneuerung als existenzielle Kraft des Menschseins, die im freien Umgang mit den Schöpfungskräften liegt – das ist der Jakchosgedanke, der uns leiten soll. Denn das Kind als strahlende Sonnenkraft, als Licht, das in uns aufgeht und die gegenwärtige Finsternis mit wahrem Zukunftsimpuls erfüllt, ist die Urgeste des individuellen Ich im werdenden Menschen.




Christian Althaus
Biographiearbeit
Sprachgestaltung
Kurs- und Ausbildungsleiter
Waldorfpädagoge

Geboren 1946 in der Schweiz.
Von 1973 bis 1981 als Klassenlehrer und von 1982 bis 1989 als Sprachgestalter und Sprachtherapeut an den Waldorfschulen in Biel und Zürich tätig.

Von 1989 bis 1996 Mitarbeit als freischaffender Sprachgestalter und Kursleiter am Künstlerisch-therapeutischen Atelier von Adelheid Thulcke Zürich. Anschließend Mitbegründer der Schule Jakchos Zürich.

Von 1990 bis 1998 Weiterbildung und Mitarbeit in Biographiearbeit bei Gudrun Burkhard.

Seit 1991 Leiter und Dozent von Seminaren und Kursen in Biographiearbeit.

Von 1997 bis 2005 Dozent in der Malausbildung an der Schule Jakchos in den Themen „Geisteswissenschaftliche Entwicklungsprinzipien“, „Kunstgeschichte im Lichte der Geisteswissenschaft“, „Licht-Finsternis und Farbe“ und anderem.

Ab 1997 Leiter der berufsbegleitenden Ausbildung in Biographiearbeit an der Schule Jakchos. Dozent in den Ausbildungen für Biographiearbeit von Arlesheim und Bern.

Von 2005 bis 2011 Präsident des Berufsverbands für Biographiearbeit in der Schweiz.

 

Junko Althaus
Biographiearbeit

 



1990 lernte ich die Anthroposophie kennen und begann das Selbststudium in Japan. Der innere Drang nach dem Studium der Anthroposophie wuchs in mir immer mehr. So verließ ich mein Berufsleben als Grafikdesignerin und Werbetexterin und übersiedelte schließlich 1996 nach Deutschland.

Von 1997 bis 2001 studierte ich an der Freien Hochschule der Christengemeinschaft in Stuttgart. Anschließend war ich in einer Gemeinde der Christengemeinschaft als Gemeindehelferin tätig.

Während eines Besuchs bei einem älteren Menschen kam mir die Bitte entgegen, seine Biographie mit ihm zu betrachten. Darauf ging ich ein und entdeckte in den Gesprächen immer mehr die heilsame Wirkung einer biographischen Arbeit. So begann ich die Ausbildung in Biographiearbeit in Dornach-Arlesheim und gewann die Überzeugung, dass sie eine wichtige Zeitaufgabe darstellt.